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Wenn Erschöpfung nicht von Arbeit kommt.

Du funktionierst. Du lieferst. Du trägst Verantwortung.
Und gleichzeitig spürst du: Es kostet dich mehr, als es sollte.

Nicht die Arbeit erschöpft dich. Sondern die permanente Anforderung, dich selbst im Griff zu haben.

Das Problem ist nicht, dass du zu wenig kannst.
Das Problem ist, dass du zu viel steuerst.

Warum Selbstkontrolle zum Überlebensmodus wird

Kontrolle hat lange funktioniert. Sie hat dir Sicherheit gegeben, Verlässlichkeit, Stabilität.

Aber irgendwann kippt das System:

  • Der innere Manager läuft 24/7
  • Jede Entscheidung fühlt sich existenziell an
  • Entspannung wird gefährlich, weil sie Kontrollverlust bedeutet
  • Deine Identität hängt an Leistung, Zuverlässigkeit, Funktionieren

Das ist kein Mindset-Problem. Das ist ein übersteuerter Organismus und ein verkrampftes Selbstmodell.

Warum klassische Lösungen scheitern

Coaching sagt: „Optimiere dich besser.“ → Mehr Kontrolle. Mehr Selbststeuerung. Mehr Druck.
Therapie sagt: „Lass los, fühle mehr.“ → Aktiviert das System, ohne Stabilität zu geben.
Achtsamkeit sagt: „Beobachte dich.“ → Noch ein Selbst, das kontrolliert.

Alle drei verstärken das Grundmuster: Du bleibst der Manager deines Lebens.

Was passiert, wenn sich nichts ändert

Körper

Dein Nervensystem bleibt im Dauerstress. Schlaf wird oberflächlich. Regeneration funktioniert nicht mehr. Irgendwann reicht Willenskraft nicht mehr aus.

Beziehungen

Menschen spüren, dass du nicht wirklich da bist. Du funktionierst in Beziehungen, anstatt in ihnen zu sein. Nähe wird anstrengend, weil sie Kontrolle bedroht.

Arbeit

Du bleibst wirksam, es kostet dich jedoch immer mehr. Entscheidungen werden schwerer. Freiraum wird enger. Du merkst: So geht es nicht mehr lange.

Die Begleitung

16 Wochen. 1:1. Diskret.

Ich begleite Menschen, deren Nervensystem durch permanente Selbstkontrolle erschöpft ist, zurück in ein Leben, das ohne inneren Manager funktioniert.

Setting

  • Dauer: 16 Wochen
  • Format: regelmässige 1:1 Sessions, 60–90 Minuten
  • Kontakt dazwischen: bei akuten Situationen bin ich erreichbar, du bist nicht allein zwischen den Sessions
  • Rahmen: vollständige Vertraulichkeit
  • Fokus: Stabilisierung, Entkopplung und Alltagstauglichkeit

Die drei Phasen

Start: Stabilisierung Druck sinkt, ohne dass alle Probleme gelöst sein müssen. Das System wird handlungsfähig.
Mitte: Identitäts-Entkopplung Stress wird als Identitätsbindung erkennbar, nicht als Wahrheit. Das Ich verliert seine existenzielle Bedeutung.
Ende: Verkörperte Nicht-Identifikation Handeln ohne Selbstreferenz. Entscheidungen ohne inneres Drama. Die Arbeit wird alltagstauglich.

Meine Rolle

Ich transformiere nichts. Ich mache transparent. Ich leite keine Übungen an, gebe keine Tools, motiviere nicht. Ich begleite dich durch einen Prozess, in dem das Nervensystem sich neu organisiert und Identität ihre Steuerungsfunktion verliert.

Was diese Arbeit nicht ist

Dies ist keine Therapie. Kein Coaching-Programm. Keine Selbstoptimierung. Kein spirituelles Awakening. Keine Gruppenarbeit. Es ist eine nüchterne, präzise Begleitung für Menschen, deren Selbststeuerung ihr Nervensystem überlastet hat.

Invest

Die Begleitung umfasst 16 Wochen 1:1-Arbeit.

Invest: CHF 18’000

Ratenzahlung möglich, das klären wir im Gespräch

Ich arbeite seit Jahren mit Menschen, die extrem gut darin geworden sind, sich selbst zu führen, auf Kosten ihres Nervensystems. Nicht mit Menschen, die „mehr aus sich machen“ wollen. Sondern mit denen, bei denen genau das zum Problem geworden ist.

Ich habe keine Methode, die ich verkaufe. Ich heile nicht, ich optimiere nicht, ich verspreche keine Transformation.

Was ich kann:

  • Klarheit bieten: das Muster erkennen, das dich in Überforderung hält
  • Den Unterschied zwischen Realität und Identitätskonstrukt sichtbar machen
  • Einen stabilen Rahmen halten, in dem sich dein System neu organisieren kann

Und klare Grenzen: Wenn du Werkzeuge, Motivation oder schnelle Lösungen suchst, bist du hier falsch.

Ich arbeite mit Menschen, die keine Bühne brauchen. Die Tiefe ohne Drama wollen. Die Entlastung suchen, ohne ihr Gesicht zu verlieren.

Drei Fragen, die vermutlich auftauchen

„Ich sollte das selbst hinkriegen.“

Ja. Genau das ist Teil des Problems. Diese Arbeit richtet sich an Menschen, die gelernt haben, alles selbst zu tragen und genau daran erschöpfen.
Die Frage ist nicht, ob du es selbst hinkriegen könntest. Die Frage ist: Wie lange willst du es noch versuchen?

„Was, wenn ich die Kontrolle verliere?“

Du verlierst keine Kontrolle. Du hörst auf, Dinge zu kontrollieren, die nicht gesteuert werden müssen.

Handlungsfähigkeit bleibt. Verantwortung bleibt. Was geht: Die existenzielle Ladung. Der innere Manager. Die Identitätsbindung.

„Ist das Therapie?“

Nein. Ich bin keine Therapeutin, diagnostiziere nicht, behandle nicht.

Wenn dein Nervensystem durch Selbstkontrolle überlastet ist und keine klinische Störung vorliegt, ist diese Begleitung für dich. Wenn du in psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung bist, sprechen wir im Erstgespräch darüber, ob Parallelität Sinn macht.

Nächster Schritt

Wenn du merkst, dass das hier dein Thema ist, dann melde dich gerne für ein Erstgespräch auf jsabelle@wipfco.com

Wir sprechen 30 Minuten, kostenfrei und natürlich vertraulich.

Wir klären, ob die Begleitung für dich passt. Keine Verkaufsgespräch. Keine Überredung.

Entweder es passt oder nicht.